Patienten, die sich einer herzchirurgischen Operation unterziehen müssen, stellen heutzutage eine weit grössere Herausforderung für den Chirurgen dar, als dies früher der Fall war. Sie sind im Schnitt älter, übergewichtiger, und haben häufig chronisch obstruktive Pulmonarerkrankungen und andere schwerwiegende Begleiterkrankungen. Alle diese Faktoren können das Risiko einer Sternumdehisenz und einer Mediastinitis erhöhen.
Heutzutage gibt es bereits ausreichend klinische und wissenschaftliche Belege, daß eine Verplattung des Sternums sowohl für die Prävention, als auch für die Behandlung einer Dehisenz oder einer Mediastinitis nach einer Operation am offenen Herzen geeignet ist. Übergewichtigkeit und obstruktive Respirationsprobleme sind wahrscheinlich die wichtigsten Risikoindikatoren dafür, daß die mechanische Beanspruchung über die Sternotomielinie und Instabilität des Sternums eine Infektion verursachen könnten.
Unsere Ley™ Prosthesen sind dafür entwickelt und konstruiert worden, daß sie beide Herausforderungen zugleich abdecken können. Sie sind aus einer biegbaren Titanlegierung gefertigt, die entlang der Kanten gleichmässig perforiert ist. Durch diese Perforation kann die bestmögliche Position für die Sternumdrähte und eine gute Sternumstabilisierung gewählt werden. Die Implantation erfolgt mit einer einfachen und gängigen Verschlussmethode, die mit den gleichen Instrumenten, die gegenwärtig im OP vorhanden sind, erfolgen kann. Dies ist von besonderer Relevanz für Fälle bei denen einen Noteröffnung des Sternums, etwa auf der Intensivstation, nötig wird.


