Transplantationschirurgie
GEISTER als Partner der Transplantationschirurgie fertigt hochwertige Instrumentensets für Herz- und Leber- und Nierentransplantationen an. 

Bei einer orthotopen Transplantation wie der Lebertransplantation, wird das neue Organ an der gleichen Stelle im Körper implantiert wie das zuvor entnommene alte. Diese kompliziertere Vorgehensweise ist notwendig, da die Gefäßversorgung der Leber mit ihren drei Gefäßen (untere Hohlvene, Pfortader, Leberarterie) und dem Gallengang nur an dieser Stelle im Körper gewährleistet werden kann.

Durch einen großen Oberbauchschnitt werden zunächst die Blutgefäße offengelegt die direkt mit der Leber verbunden sind. Dabei kann entweder unser offenes Multitrakt™ oder unser ringförmiges Buchmeister™ Retraktorsystem zur Freilegung verwendet werden. Mit einem portokavalen Shunt wird das Blut in die untere Hohlvene (Vena Cava) umgeleitet. Danach werden die Leberarterie, der Gallengang und schließlich die Lebervene durchtrennt,  und die Leber entnommen. Wichtig ist ein zuverlässiges Abklemmen der Gefässe. Hierfür bietet GEISTER zahlreiche speziell angepasste und extra starke Klemmen an. 

Noch während der Entnahme wird die Spenderleber auf die Implantation vorbereitet. Nach Einsetzen des neuen Organs wird die obere Vena Cava des Spenders mit der Cava des Empfängers verbunden und danach die Pfortader rekonstruiert. Nun wird die Pfortader wieder geöffnet und das Blut fliesst durch den geöffneten Schenkel der unteren Hohlvene des Spenders in den Bauchraum (um Konservierungslösung aus dem Organ zu entfernen). Anschliessend wird die untere Spenderhohlvene verschlossen; die Leberarterie des Spenders mit der Arteria gastroduodenalis anastomisiert und abschliessend der Gallengang rekonstruiert.


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